25 km/h

Bjarne Mädel und Lars Eidinger treffen im Roadmovie von Markus Goller als zwei entfremdete Brüder aufeinander, die mit dem Mofa quer durch Deutschland pesen.

Filmplakat

20 Jahre sind vergangen, seit die ungleichen Brüder Christian und Georg sich zuletzt gesehen haben. Auch sonst gab es praktisch keinen Kontakt zwischen den beiden. Während Christian seinen Heimatort einst verließ und als Top-Manager die Welt bereist, kümmerte sich der Schreiner Georg bis zum Schluss um den Vater. Als die Brüder sich nun auf dessen Beerdigung gegenüberstehen, ist die Stimmung eher frostig.

Erst als nach dem Leichenschmaus der Alkohol fließt, tauen die beiden allmählich auf – und beschließen, die Erfüllung ihres Jugendtraums nachzuholen: Eine Mofa-Tour durch Deutschland. Vom Schwarzwald bis nach Rügen — als Jungs hatten sich Georg und Christian vorgenommen, mit ihren Mofas einmal quer durch Deutschland zu fahren. Mitten in der Nacht und ziemlich betrunken machen sie sich auf den Weg, auf ihren alten Mofas, mit 25 km/h. Auch als der unvermeidliche Kater einsetzt, fahren sie weiter. Sie begeben sich im Schneckentempo auf eine Reise, die ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen wird. Unterwegs machen sie einige verrückte Bekanntschaften. Dabei geraten die Brüder in so manche skurrile Situation, kommen sich vor allem aber auch menschlich wieder näher.
                            
Am 30. Januar erhielten Lars Eidinger und Bjarne Mädel den Ernst-Lubitsch-Preis.

Datum: 14. Juni - 20.00 Uhr

Pressestimmen:

Zwei erwachsene Männer auf den Mofas ihrer Jugend: Markus Gollers zweite Verfilmung einer Zickler-Ziegenbalg-Vorlage verbindet Melancholie und Leichtigkeit. (epd-Film)

Lars Eidinger und Bjarne Mädel als ungleiches Brüderpaar machen dieses Roadmovie zum Ereignis. „25 km/h“ ist wunderbares Wohlfühlkino, das den Zuschauer auf eine herrlich entschleunigte Reise durch Deutschland mitnimmt. (Filmclicks.at)

8 Jahre nach ihrem erfolgreichen Roadmovie „Friendship!“ schicken Regisseur Markus Goller und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg wieder 2 Männer auf große Fahrt. Lars Eidinger und Bjarne Mädel spielen Brüder in der Lebensmitte, die auf ihren alten Mofas jugendliche Freiheit nachholen. (Kino-Zeit)

„25 km/h“ ist ein über weite Strecken sehr sympathisches und amüsantes Roadmovie mit zwei bestens aufgelegten Hauptdarstellern. Zwischendurch mogeln sich allerdings immer mal wieder theatralische Bildmontagen in den Film, die der sonst so authentisch und bodenständig inszenierten Komödie für Minuten den Anstrich eines austauschbaren Schweiger-Blockbusters verleihen. Und das hätte Markus Gollers Regiearbeit echt nicht benötigt. (Wessels-Filmkritik)

  • Datum:: 14. Juni - 20.00 Uhr